Kontakt

06251-68143

Leistungen

Der erste Zahnarztbesuch

Zahnärztinnen Bensheim

Je früher Sie Ihr Kind mit unserer Zahnarztpraxis vertraut machen, desto besser. Geben Sie Ihrem Kind schon frühzeitig Gelegenheit, sich an die Atmosphäre in der Praxis zu gewöhnen: Nehmen Sie es bereits als Baby mit, wenn Sie selbst einen Kontrolltermin haben. So lernt es die ungewohnte Umgebung nach und nach entspannt kennen und macht erste positive Erfahrungen.

Noch vor dem ersten Zahn: an die Pflege gewöhnen

Im Rahmen dieses Termins beantworten wir gern Ihre Fragen rund um die Zahn- und Mundgesundheit Ihres Babys und zeigen Ihnen, wie Sie es durch Erkunden der Mundhöhle auf die spätere Zahnpflege vorbereiten können. Dabei kommt einer spielerischen Kieferkamm-Massage ein hoher Stellenwert zu: Sie streichen sanft mit dem Finger, einer Mullbinde oder im Handel erhältlichen Utensilien (wie Hasenhandschuh etc.) über den oberen und unteren Kieferkamm (dort, wo später die Zähne durchbrechen). Dadurch ist der Weg für eine spätere Zahnpflege in vielen Fällen bereits geebnet, da Ihr Kind mit der Berührung durch die Zahnbürste etwas Positives bzw. Gewohntes assoziiert.

Babys, die auf diese Weise frühzeitig an Berührungen im Mund gewöhnt werden, zeigen erfahrungsgemäß viel seltener ein Abwehrverhalten gegenüber der ab dem ersten Zahn so wichtigen Pflege. Ist der erste Zahn da, sollten regelmäßige halbjährliche Zahnarztbesuche eingeplant werden.

Auch wenn Ihr Kind unsere Praxis bereits kennt, ist der erste eigene Termin meist eine ungewohnte und aufregende Situation. Um es schrittweise an die neue Umgebung und die Abläufe zu gewöhnen, dient der erste Termin – außer, es bestehen Schmerzen − nur dem gegenseitigen Kennenlernen. Wir planen etwa eine halbe Stunde Zeit für ein ausführliches Gespräch mit Ihnen und Ihrem Kind ein – denn nur mit dem Vertrauen Ihres Kindes sind Behandlungserfolge bei weiteren Terminen möglich. Nach einer gründlichen Untersuchung besprechen wir mit Ihnen die Vorsorgeintervalle oder Therapiemöglichkeiten.

Zahnärztliche Vorsorgetermine ab dem ersten Zahn sind sehr wichtig, da wir …

  • … Sie auf diese Weise von Anfang an in der Vorbereitung und Durchführung der Zahnpflege Ihres Kindes unterstützen können.
  • … dadurch Entkalkungen der Zähne, die Vorstufe von Karies, frühzeitig erkennen und in aller Regel Maßnahmen ergreifen können, damit sich daraus keine Erkrankung entwickelt.

Mit einigen Tipps möchten wir Ihnen die Vorbereitung des ersten Besuchs etwas erleichtern:

  • Spielerische Vorbereitung: Lassen Sie sich von einem schon etwas älteren Kind doch einmal selbst in den Mund schauen und zählen Sie die Zähne laut vor. Auch Bilderbücher zum Thema helfen oft bei der Einstimmung. Erzählen Sie Ihrem Kind, was der Zahnarzt tun wird („Zähnchen zählen; mit einem Spiegel deine Zähne anschauen und bewundern“ etc.).
  • Vermeiden Sie auf jeden Fall Äußerungen wie „Es tut nicht weh“ oder „Du brauchst keine Angst zu haben“ – bestimmte Schlüsselwörter bringen Kinder erst auf die Idee, dass eine Behandlung schmerzhaft oder angstmachend sein könnte. Ein Erklärungsvorschlag wäre z. B.: „Morgen gehen wir zur Zahnärztin. Die freut sich schon sehr auf Dich. Dort kannst Du ein bisschen malen, und wir zählen einmal wie viele Zähnchen Du eigentlich schon hast.“
  • Überprüfen Sie auch Ihre eigene Einstellung zum Thema Zahnarzt. Kinder können die Stimmung ihrer Eltern anhand von Mimik und Gestik sehr genau wahrnehmen. Achten Sie daher auch auf Ihr Verhalten sowie Ihre Wortwahl und schildern Sie keine negativen Zahnarzterfahrungen im Beisein Ihres Kindes.
  • Vermeiden Sie große Belohnungsgeschenke, da besonders Dinge, die sich Ihr Kind schon lange wünscht, es stark unter Druck setzen können.
  • Besonders bei kleinen Kindern ist ein Termin am Vormittag sinnvoll, wenn die Kinder ausgeruht und entspannt sind. Die Kooperationsbereitschaft ist daher erfahrungsgemäß um diese Tageszeit wesentlich ausgeprägter. Achten Sie nach Möglichkeit darauf, dass die gewohnten Schlafens- und Essenszeiten auch an diesem Tag eingehalten werden.
  • Wir möchten zunächst eine Vertrauensbasis zu Ihrem Kind aufbauen. Sie können uns diesen Schritt erleichtern, indem Sie sich im Behandlungszimmer bewusst im Hintergrund halten. Sie erleichtern uns so die Kontaktaufnahme zu Ihrem Kind. Für einige Kinder ist es sogar leichter, wenn sie allein ins Behandlungszimmer gehen.

Haben Sie Fragen zur Kinderbehandlung in unserer Praxis? Wir beraten Sie gerne!